Infokiste

Alltagstipps für Pflegeeltern

Willkommen! In unserer Infokiste finden Sie zahlreiche hilfreiche Beiträge, die Ihnen den Umgang mit Ihrem Pflegekind erleichtern.

Ankommen und Zusammenleben mit dem Pflegekind

Ankommen und Zusammenleben mit dem Pflegekind

Nun ist es an der Zeit, sich auf die Ankunft des Pflegekindes vorzubereiten. Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass das Kind mit seiner individuellen Vorgeschichte, einem breiten Spektrum an Gefühlen, Hoffnungen und möglicherweise auch Ängsten zu Ihnen kommt. In diesem Beitrag finden Sie praxisnahe Tipps für die ersten Wochen sowie Mutmacher für die Entscheidung, Pflegefamilie zu werden.

Bindungsstörung und Bindungsangst bei Pflegekindern

Viele Pflegekinder haben in ihrer Herkunftsfamilie traumatische Erfahrungen gemacht. Dadurch entwickeln sie häufig ein inneres Bindungsmodell, das von Bindungsangst geprägt ist. Typische Merkmale sind Furcht, Übervorsicht, Rückzug, wenige soziale Kontakte zu Gleichaltrigen sowie Selbst- und Fremdaggressionen. Häufig liegen Vernachlässigung und/oder Gewalt vor, meist gibt es keine verlässlichen Bezugspersonen. In einer Pflegefamilie können Kinder durch stabile Beziehungen jedoch neue Bindungsmuster erlernen.

Pflegekinder mit Bindungsstörungen
Besuchskontakt von Pflegekindern

Besuchskontakte

Die Planung und Durchführung von Besuchskontakten sind zentrale Bestandteile des Hilfeplans und werden im Hilfeplangespräch festgehalten. Dabei werden die Frequenz, das Setting und die Gestaltung der Kontakte geregelt. Soweit keine anderen Absprachen bestehen, übernimmt der Fachberater die Vor- und Nachbereitung, begleitet die Kontakte bei Bedarf und berichtet darüber im Entwicklungsbericht. In geeigneten Fällen kann eine externe Fachbegleitung hinzugezogen werden.

Buchempfehlung für Pflegeeltern

Hier finden Sie Buchtipps rund um das Thema Pflegekinder – von liebevollen Bilder- und Kinderbüchern bis hin zu informativen Sachbüchern. Diese Auswahl unterstützt Pflegeeltern dabei, den Umgang mit Pflegekindern zu erleichtern und zu stärken sowie Vertrauen und Bindung zu fördern.

,,Alles Gut. Das kleine Überlebensbuch'' von Claudia Croosmüller
Taschengeld für Kinder und Jugendliche

Taschengeld: Empfehlungen und Tipps für Plegeeltern

Ob Sie Ihrem Pflegekind Taschengeld geben und in welcher Höhe, liegt ganz bei Ihnen, denn es gibt keine gesetzlichen Vorgaben dazu. Dennoch ist Taschengeld ein wichtiger Baustein, um Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Geld beizubringen.

Die Höhe des Taschengelds hängt sowohl von Ihrem Einkommen als auch von den Ausgaben ab, die Ihr Pflegekind damit bestreiten soll. Es ist ratsam, das Taschengeld altersgerecht zu staffeln. Für Kinder bis zum zehnten Lebensjahr empfiehlt es sich, das Taschengeld wöchentlich auszuzahlen, da sie noch keine langfristige Finanzplanung vornehmen können.

Übertragungsverhalten bei Pflegekindern: Reaktionen und Strategien für den Umgang

Pflegekinder bringen oft belastende Erfahrungen mit, die sich in ihrem Verhalten gegenüber Pflegeeltern, Lehrern oder Nachbarn zeigen. Dieser Artikel bietet praxisnahe Beispiele für Übertragungsverhalten und konkrete, gewaltfreie Reaktionsmöglichkeiten. Ziel ist es, Verlässlichkeit, Sicherheit und eine enge Bindung zwischen Kind und Pflegefamilie zu fördern.

Übertragungsverhalten bei Pflegekindern
Verhaltensschwierigkeiten bei Pflegekindern

Verhaltensschwierigkeiten bei Pflegekindern

Fühlen Sie sich als Pflegeeltern extrem überfordert? Ihr Pflegekind verhält sich auffällig – es klaut, läuft davon oder ignoriert Regeln. Sie fühlen sich provoziert und erleben regelmäßig Grenzverletzungen. Um Sie in akuten Extremsituationen zu unterstützen, finden Sie hier direkt umsetzbare, praxisnahe Tipps.

Regenbogenfamilien: Bedeutung, Vorurteile und Studien

Laut dem Mikrozensus 2024 von Destatis leben in Deutschland mehr als 31.000 gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern. Etwa 70 % dieser Elternpaare sind Frauenpaare, rund 30 % sind Männerpaare. In diesen Familien leben etwa 50.000 Kinder. Trotz dieser Zahlen bestehen in Deutschland auch im Jahr 2026 noch immer rechtliche Unsicherheit, unklare Anerkennungswege und teilweise eine geringe politische Unterstützung.

Regenbogeneeltern werden mithilfe von Netzwerk-SFL

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