Infokiste
Alltagstipps für Pflegeeltern
Willkommen! In unserer Infokiste finden Sie zahlreiche hilfreiche Beiträge, die Ihnen den Umgang mit Ihrem Pflegekind erleichtern.
Neun Dinge, die Pflegeeltern vor der ersten Aufnahme wissen sollten
Die Entscheidung Pflegeeltern zu werden ist bedeutsam, erfordert Mut und das Engagement, einem Kind in schwieriger Lebenslage Stabilität zu geben. Als freier Träger der Jugendhilfe begleiten wir Pflegeeltern seit vielen Jahren in unterschiedlichen Konstellationen. Unsere Bewerber haben beim Erstgespräch wie auch danach immer die Möglichkeit offene Fragen zu klären…
Ankommen und Zusammenleben mit dem Pflegekind
Nun ist es an der Zeit, sich auf die Ankunft des Pflegekindes vorzubereiten. Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass das Kind mit seiner individuellen Vorgeschichte, einem breiten Spektrum an Gefühlen, Hoffnungen und möglicherweise auch Ängsten zu Ihnen kommt…
Leibliche Kinder in einer Pflegefamilie
Entscheidet sich eine Familie, ein Pflegekind aufzunehmen, verändert sich das Zusammenleben für alle Familienmitglieder. Besonders die leiblichen Kinder erleben den Familienalltag neu und übernehmen oft eine wichtige Rolle. Damit die Aufnahme eines Pflegekindes gelingt, ist es wichtig, die Bedürfnisse der eigenen Kinder von Anfang an zu berücksichtigen .
Bindungsstörung und Bindungsangst bei Pflegekindern
Viele Pflegekinder haben in ihrer Herkunftsfamilie traumatische Erfahrungen gemacht. Dadurch entwickeln sie häufig ein inneres Bindungsmodell, das von Bindungsangst geprägt ist. Typische Merkmale sind Furcht, Übervorsicht, Rückzug, wenige soziale Kontakte zu Gleichaltrigen sowie Selbst- und Fremdaggressionen. Häufig liegen Vernachlässigung und/oder Gewalt vor, meist gibt es keine verlässlichen Bezugspersonen…
Besuchskontakte
Die Planung und Durchführung von Besuchskontakten sind zentrale Bestandteile des Hilfeplans und werden im Hilfeplangespräch festgehalten. Dabei werden die Frequenz, das Setting und die Gestaltung der Kontakte geregelt. Soweit keine anderen Absprachen bestehen, übernimmt der Fachberater die Vor- und Nachbereitung, begleitet die Kontakte bei Bedarf und berichtet darüber im Entwicklungsbericht…
Buchempfehlung für Pflegeeltern
Hier finden Sie Buchtipps rund um das Thema Pflegekinder – von liebevollen Bilder- und Kinderbüchern bis hin zu informativen Sachbüchern. Diese Auswahl unterstützt Pflegeeltern dabei, den Umgang mit Pflegekindern zu erleichtern und zu stärken sowie Vertrauen und Bindung zu fördern.
Taschengeld: Empfehlungen und Tipps für Plegeeltern
Ob Sie Ihrem Pflegekind Taschengeld geben und in welcher Höhe, liegt ganz bei Ihnen, denn es gibt keine gesetzlichen Vorgaben dazu. Dennoch ist Taschengeld ein wichtiger Baustein, um Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Geld beizubringen…
Übertragungsverhalten bei Pflegekindern: Reaktionen und Strategien für den Umgang
Pflegekinder bringen oft belastende Erfahrungen mit, die sich in ihrem Verhalten gegenüber Pflegeeltern, Lehrern oder Nachbarn zeigen. Dieser Artikel bietet praxisnahe Beispiele für Übertragungsverhalten und konkrete, gewaltfreie Reaktionsmöglichkeiten…
Trauma bei Pflegekindern
Viele Pflegekinder haben belastende Erfahrungen in ihrer Vergangenheit gemacht. Vernachlässigung, Gewalt, Verlust oder unsichere Beziehungen können Spuren hinterlassen und die Entwicklung eines Kindes beeinflussen.
Verhaltensschwierigkeiten bei Pflegekindern
Fühlen Sie sich als Pflegeeltern extrem überfordert? Ihr Pflegekind verhält sich auffällig – es klaut, läuft davon oder ignoriert Regeln. Sie fühlen sich provoziert und erleben regelmäßig Grenzverletzungen. Um Sie in akuten Extremsituationen zu unterstützen, finden Sie hier direkt umsetzbare, praxisnahe Tipps…
Regenbogenfamilien: Bedeutung, Vorurteile und Studien
Laut dem Mikrozensus 2024 von Destatis leben in Deutschland mehr als 31.000 gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern. Etwa 70 % dieser Elternpaare sind Frauenpaare, rund 30 % sind Männerpaare. In diesen Familien leben etwa 50.000 Kinder…
Alleinstehende Pflegemama
In der Pflegeelternschaft finden sich unterschiedliche Familienformen. Auch alleinstehende Personen haben die Möglichkeit, Pflegekinder aufzunehmen und ihnen ein sicheres, liebevolles Zuhause zu bieten. Aus Erfahrung wissen wir, dass alleinstehende Pflegeeltern und klassische Familien gleichermaßen Herausragendes leisten.
5 Alltagsrituale, die Pflegekindern Sicherheit geben
Pflegekinder bringen oft Erfahrungen wie Unsicherheit, Vertrauensbrüche und instabile Alltagsabläufe mit. Kleine, verlässliche Rituale geben ihnen Orientierung und Sicherheit. Im Folgenden finden Pflegeeltern fünf einfache Rituale, die sich leicht in den Familienalltag integrieren lassen und die Bindung gleichzeitig stärken…
10 praktische Tipps für mehr Selbstvertrauen bei Pflegekindern
Viele Pflegekinder haben aufgrund traumatischer Erfahrungen ein geringes Selbstvertrauen, was sich wiederum auf ihre Entwicklung und ihr weiteres Leben auswirkt. Die Entwicklung von Selbstständigkeit ist jedoch entscheidend für das Selbstvertrauen und die langfristige Lernmotivation von Kindern…
Hilfeplangespräche mit dem Jugendamt
Als freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe ist die Teilnahme an Hilfeplangesprächen Teil unserer Arbeit. Doch was genau ist ein Hilfeplangespräch, wer ist daran beteiligt, wozu dient es und wie sollte man sich bei Unstimmigkeiten verhalten?..
ADHS bei Pflegekindern
Bei ihrem Pflegekind wurde ADHS diagnostiziert. Was nun?
Der Alltag mit einem Kind mit ADHS ist nicht leicht. Das Verhalten des Kindes führt oft zu familiären Konflikten oder Problemen in der Schule. Daher ist es völlig normal, dass Eltern überfordert, gereizt oder wütend reagieren…
FASD bei Pflegekindern
FASD steht für die Fetale Alkoholspektrum-Störung. Sie entsteht, wenn ein ungeborenes Kind während der Schwangerschaft durch Alkoholkonsum der Mutter geschädigt wird. Die Folgen können das Gehirn dauerhaft beeinträchtigen. Diese Schäden sind irreparabel.
Wutausbrüche bei Kindern
Wie reagiert man sinnvoll, wenn ein (Pflege-)Kind einen Wutanfall bekommt? Eltern bzw. Pflegeeltern versuchen oft, das Problem sofort zu erklären oder zu lösen. Doch in solchen Momenten greifen diese Strategien nicht. Warum das so ist und welche Ansätze tatsächlich wirksam sind, beschreibt dieser Beitrag.
Was Sie auch interessieren könnte: Beratung und Unterstützung für Pflegefamilien.