Infokiste
Alltagstipps für Pflegeeltern

Willkommen! In unserer Infokiste finden Sie zahlreiche hilfreiche Beiträge, die Ihnen den Umgang mit Ihrem Pflegekind erleichtern.
Neun Dinge, die Pflegeeltern vor der ersten Aufnahme wissen sollten
Die Entscheidung Pflegeeltern zu werden ist bedeutsam, erfordert Mut und das Engagement, einem Kind in schwieriger Lebenslage Stabilität zu geben. Als freier Träger der Jugendhilfe begleiten wir Pflegeeltern seit vielen Jahren in unterschiedlichen Konstellationen. Unsere Bewerber haben beim Erstgespräch wie auch danach immer die Möglichkeit offene Fragen zu klären. In diesem Beitrag stellen wir neun Aspekte vor, die viele Pflegeeltern als hilfreich empfunden haben.


Ankommen und Zusammenleben mit dem Pflegekind
Nun ist es an der Zeit, sich auf die Ankunft des Pflegekindes vorzubereiten. Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass das Kind mit seiner individuellen Vorgeschichte, einem breiten Spektrum an Gefühlen, Hoffnungen und möglicherweise auch Ängsten zu Ihnen kommt. In diesem Beitrag finden Sie praxisnahe Tipps für die ersten Wochen sowie Mutmacher für die Entscheidung, Pflegefamilie zu werden.
Bindungsstörung und Bindungsangst bei Pflegekindern
Viele Pflegekinder haben in ihrer Herkunftsfamilie traumatische Erfahrungen gemacht. Dadurch entwickeln sie häufig ein inneres Bindungsmodell, das von Bindungsangst geprägt ist. Typische Merkmale sind Furcht, Übervorsicht, Rückzug, wenige soziale Kontakte zu Gleichaltrigen sowie Selbst- und Fremdaggressionen. Häufig liegen Vernachlässigung und/oder Gewalt vor, meist gibt es keine verlässlichen Bezugspersonen. In einer Pflegefamilie können Kinder durch stabile Beziehungen jedoch neue Bindungsmuster erlernen.


Besuchskontakte
Die Planung und Durchführung von Besuchskontakten sind zentrale Bestandteile des Hilfeplans und werden im Hilfeplangespräch festgehalten. Dabei werden die Frequenz, das Setting und die Gestaltung der Kontakte geregelt. Soweit keine anderen Absprachen bestehen, übernimmt der Fachberater die Vor- und Nachbereitung, begleitet die Kontakte bei Bedarf und berichtet darüber im Entwicklungsbericht. In geeigneten Fällen kann eine externe Fachbegleitung hinzugezogen werden.
Buchempfehlung für Pflegeeltern
Hier finden Sie Buchtipps rund um das Thema Pflegekinder – von liebevollen Bilder- und Kinderbüchern bis hin zu informativen Sachbüchern. Diese Auswahl unterstützt Pflegeeltern dabei, den Umgang mit Pflegekindern zu erleichtern und zu stärken sowie Vertrauen und Bindung zu fördern.


Taschengeld: Empfehlungen und Tipps für Plegeeltern
Ob Sie Ihrem Pflegekind Taschengeld geben und in welcher Höhe, liegt ganz bei Ihnen, denn es gibt keine gesetzlichen Vorgaben dazu. Dennoch ist Taschengeld ein wichtiger Baustein, um Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Geld beizubringen.
Die Höhe des Taschengelds hängt sowohl von Ihrem Einkommen als auch von den Ausgaben ab, die Ihr Pflegekind damit bestreiten soll. Es ist ratsam, das Taschengeld altersgerecht zu staffeln. Für Kinder bis zum zehnten Lebensjahr empfiehlt es sich, das Taschengeld wöchentlich auszuzahlen, da sie noch keine langfristige Finanzplanung vornehmen können.
Übertragungsverhalten bei Pflegekindern: Reaktionen und Strategien für den Umgang
Pflegekinder bringen oft belastende Erfahrungen mit, die sich in ihrem Verhalten gegenüber Pflegeeltern, Lehrern oder Nachbarn zeigen. Dieser Artikel bietet praxisnahe Beispiele für Übertragungsverhalten und konkrete, gewaltfreie Reaktionsmöglichkeiten. Ziel ist es, Verlässlichkeit, Sicherheit und eine enge Bindung zwischen Kind und Pflegefamilie zu fördern.


Verhaltensschwierigkeiten bei Pflegekindern
Fühlen Sie sich als Pflegeeltern extrem überfordert? Ihr Pflegekind verhält sich auffällig – es klaut, läuft davon oder ignoriert Regeln. Sie fühlen sich provoziert und erleben regelmäßig Grenzverletzungen. Um Sie in akuten Extremsituationen zu unterstützen, finden Sie hier direkt umsetzbare, praxisnahe Tipps.
Regenbogenfamilien: Bedeutung, Vorurteile und Studien
Laut dem Mikrozensus 2024 von Destatis leben in Deutschland mehr als 31.000 gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern. Etwa 70 % dieser Elternpaare sind Frauenpaare, rund 30 % sind Männerpaare. In diesen Familien leben etwa 50.000 Kinder. Trotz dieser Zahlen bestehen in Deutschland auch im Jahr 2026 noch immer rechtliche Unsicherheit, unklare Anerkennungswege und teilweise eine geringe politische Unterstützung.


Alleinstehende Pflegemama
In der Pflegeelternschaft finden sich unterschiedliche Familienformen. Auch alleinstehende Personen haben die Möglichkeit, Pflegekinder aufzunehmen und ihnen ein sicheres, liebevolles Zuhause zu bieten. Aus Erfahrung wissen wir, dass alleinstehende Pflegeeltern und klassische Familien gleichermaßen Herausragendes leisten.
5 Alltagsrituale, die Pflegekindern Sicherheit geben
Pflegekinder bringen oft Erfahrungen wie Unsicherheit, Vertrauensbrüche und instabile Alltagsabläufe mit. Kleine, verlässliche Rituale geben ihnen Orientierung und Sicherheit. Im Folgenden finden Pflegeeltern fünf einfache Rituale, die sich leicht in den Familienalltag integrieren lassen und die Bindung gleichzeitig stärken.


10 praktische Tipps für mehr Selbstvertrauen bei Pflegekindern
Viele Pflegekinder haben aufgrund traumatischer Erfahrungen ein geringes Selbstvertrauen, was sich wiederum auf ihre Entwicklung und ihr weiteres Leben auswirkt. Die Entwicklung von Selbstständigkeit ist jedoch entscheidend für das Selbstvertrauen und die langfristige Lernmotivation von Kindern. Mit einfachen, alltagstauglichen Schritten lassen sich eigenständig Handeln und emotionale Stabilität fördern.
Hilfeplangespräche mit dem Jugendamt
Als freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe ist die Teilnahme an Hilfeplangesprächen Teil unserer Arbeit. Doch was genau ist ein Hilfeplangespräch, wer ist daran beteiligt, wozu dient es und wie sollte man sich bei Unstimmigkeiten verhalten? In diesem Artikel beantworten wir alle wichtigen Fragen zu Hilfeplangesprächen.


ADHS bei Pflegekindern
Bei ihrem Pflegekind wurde ADHS diagnostiziert. Was nun?
Der Alltag mit einem Kind mit ADHS ist nicht leicht. Das Verhalten des Kindes führt oft zu familiären Konflikten oder Problemen in der Schule. Daher ist es völlig normal, dass Eltern überfordert, gereizt oder wütend reagieren. Wichtig ist, sich immer wieder vor Augen zu halten, dass sich das Kind nicht absichtlich so verhält.
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